Erfahrungsberichte

Nicht nur die große Zahl der Teilnehmer/-innen, auch das begeisterte Feedback zeigt uns, dass wir mit der Vision eines großen „The-Work-Familientreffens“ im Sommer genau richtig liegen. Sieben Tage lang dreht sich von morgens bis abends wieder alles um die vier Fragen und Umkehrungen. Für alle, die nicht dabei sein konnten, gibt es hier einige Erfahrungsberichte:

 

Familie Wichelhaus

Das Summercamp hat sich langsam in unserem Familienleben fest etabliert. Tanja ist 2012 zum ersten Mal dorthin gefahren und ich habe gar nicht so recht gewusst, um was es dort eigentlich ging, doch es muss etwas Besonderes gewesen sein, weil sie strahlend und voller Energie und guter Gedanken vor dort zurückgekommen ist und sich danach intensiv mit der Work auseinander gesetzt hat. Ich muss schon sagen, dass mir Einiges auch sonderbar vorgekommen ist, jedoch die Euphorie ansteckend war. Daher habe ich mich dann auch „breitschlagen“ lassen, am Summercamp 2013 teilzunehmen. Es war eine wunderschöne Woche, nachdem ich meine anfängliche Skepsis überwunden hatte und mich auf die Work eingelassen habe. Mancherlei Einsichten über all das, was uns verbindet und wie es sein könnte, wenn wir unsere Vorurteile und Gedanken über alles und jeden einmal hinterfragen, hat mir ein neues Lebensgefühl verschafft. Dass dann 2014 erst eine Tochter und dann 2015 sogar beide Töchter mitgekommen sind, rundet das Summercamp für mich so richtig ab, weil wir so viele Erfahrungen und Begegnungen  in unseren gemeinsamen Alltag mitnehmen können (Ingo).

Für uns alle ist diese Woche Summercamp eine ganz wichtige Familienzeit, weil viele unserer Erkenntnisse direkt in unser Miteinander einfließen und dadurch ganz viel Nähe entsteht.

Zelten beim Summer Camp ist einfach genial

Monika

Es ist unendlich schön an diesem kleinen See zu zelten, morgens das Zelt aufzumachen, den Dunst über dem See aufsteigen zu sehen, sich damit langsam auf den Tag einzustimmen und tagsüber immer wieder die Ruhe dort zu genießen.

Es ist einfach unglaublich friedlich und schön mit seinen „Bewohnern“, abends läuft dann auch schon mal ein Igel über die Wiese, die Enten schwimmen und wenn man Glück hat, scheint einem der Mond ins Zelt.

Trotz heftigen Regenphasen war es toll dort zu zelten. Da ist es natürlich schön, ein dichtes Zelt zu haben...

Besonders genossen habe ich es, nach der Sauna abends in den Schlafsack zu kriechen und die Geräusche von „draußen“ beim Einschlafen zu hören.

Ich DANKE Euch für dieses große und die vielen kleinen Geschenke durch The Work.

Ursula

Vorab: meine Erwartungen zu diesem Camp waren bereits im Vorfeld enorm hoch – und sie wurden in dieser Woche um ein Vielfaches getoppt!

Ich hatte für die Dauer des gesamten Aufenthalts das angenehme Gefühl, hier „gut aufgehoben“ zu sein. Alle im Team waren hilfsbereit und darum bemüht, die vielen Teilnehmer (geschätzte 17o) durch so manche persönliche emotionale Stromschnelle hindurch zu begleiten. Die konzeptionell sinnvoll aufeinander abgestimmten Angebote im Plenum am Vormittag, in den nachmittäglichen Workshops und den abendlichen Kleingruppen sorgten dafür, dass niemand sich überfordert fühlte.

The Work ist sehr vielfältig und ich empfand bereits ab Dienstag eine zunehmende Klarheit, Leichtigkeit und ein Gefühl der Befreiung. Mit den vielen Partnerworks machte ich die Erfahrung, dass ich zwar einerseits an einer klar definierten Situation und den dazu gehörenden stresserzeugenden Gedanken arbeitete, sich dann aber nicht nur in dieser Situation, sondern auch in ganz anderen Lebensbereichen „Knoten lösten“.

Der Mittwoch war ein ganz besonderer Tag für mich. Zum einen war der Fragekreis eine interessante Erfahrung und dann natürlich Byron Katie! Von 17.3o – 18.3o wurde uns ein Film mit ihr aus 2o12 in Berlin gezeigt und wir füllten sozusagen unter ihrer Anleitung unser Arbeitsblatt aus. Abends von 2o.oo – 21.oo Uhr gab es dann einen Lifestream mit ihr. Es ist einfach unglaublich wie viel Klarheit, Humor und Liebe Byron Katie ausstrahlt.

Ganz bestimmt hat auch das fantastische Essen im Hof Oberlethe zur allgemein guten Stimmung beigetragen. Die morgendlichen Zusatzangebote „meditatives Wandern“, „Yoga" und „Meditation“ sicherlich auch.

Alles in Allem war das Sommer Camp für mich eine neue wunderbare Erfahrung. Es hat eine ganz neue Art von innerer Freiheit und eine tief empfundene Harmonie in mein Leben gebracht. Ich spüre diese Leichtigkeit und Freude auch jetzt noch, eine Woche später.

Am Montag, also einen Tag nach dem Camp hatte ich eine ganz besondere Erfahrung, die ich gerne mit Euch teilen möchte:

Ich besuchte meine 91 Jahre alte Mutter, die in einem Seniorenheim in Mainz lebt. Aufgrund ihrer Demenz ist sie seit vielen Jahren ein Pflegefall. Mich erkennt sie schon lange nicht mehr. Mein Verhältnis zu ihr hatte sich im Laufe der letzten Jahre zwar deutlich verbessert, es gab aber in mir immer noch einen gewissen Groll und innere Anspannung. Als ich sie nun am Montag besuchte, geschah etwas sehr Überraschendes. Sie begann bei meinem Anblick über das ganze Gesicht zu strahlen und sagte: „Na, mein Kleines“. Sie meinte mich! Ich war total buff, bis ich bemerkte, dass ich sie auch total anstrahlte. Tatsächlich war ich voller Liebe und hatte das erste Mal seit vielen vielen Jahren das Bedürfnis sie zärtlich in den Arm zu nehmen. Und genau das tat ich auch. Ich habe weder im Camp noch sonst wo zu meiner Mutter geworkt. Trotzdem war mir sofort klar, dass diese neue und zutiefst empfundene Verbundenheit zu meiner Mutter (und auch anderen) etwas mit dem Camp zu tun haben muss.

Ich DANKE Euch für dieses große und die vielen kleinen Geschenke durch The Work.

Feedback zur Kinderbetreuung

Milan war von der Kinderbetreuung schnell begeistert. Wenn wir ihn abholen wollten, bekamen wir meist zu hören, dass er noch da bleiben möchte. Er war offenkundig mit den Betreuerinnen, dem Ort, den Betätigungen und seinen neuen Freunden sehr zufrieden.

Beate und ich waren überglücklich, dass er sich dort so wohl fühlte und wir meist ganz beruhigt worken konnten. Ohne Kinderbetreuung wäre eine Teilnahme für keinen von uns möglich gewesen. Danke dafür!!!!

Mit Kindern auf dem Summer Camp

Jutta & Michael mit Carla

Wir möchten uns auch noch gerne zum Thema Kinderbetreuung melden.

Wir waren rundherum zufrieden mit dem Betreuungsangebot, und für uns und Carla (4j.) hat alles hervorragend funktioniert. Sie fand tolle Spielkameraden, viel Platz zum Spielen drinnen und draußen und eine liebenswerte Betreuung. Für all das waren und sind wir äußerst dankbar, denn damit wurde für uns alles viel leichter, bzw. überhaupt erst machbar. Grundsätzlich können wir zudem aus eigener Erfahrung sagen, dass ohne Carlas (inzwischen gewonnene) Bereitschaft, sich zeitweise von uns zu lösen, eine Kinderbetreuung, in welcher Form auch immer, für uns wohl niemals möglich gewesen wäre. Insofern sind wir auf allen Ebenen dankbar und wären sehr zufrieden, wenn es beim nächsten Mal ein ähnliches Angebot gäbe.

Zelten auf dem Summer Camp

Bettina

Mein Freund und ich haben gezeltet weil kein Zimmer frei war - er gerne - ich notgedrungen 🙂


Ich dachte er sei zu geizig für ein Zimmer 🙂


Ich glaubte immer eine Luxusunterkunft zu benötigen ...
Und das stimmt nicht - ich bin zurechtgekommen und das tut gut zu wissen


Ich habe auch rumgenörgelt, aber was toll war schreibe ich hier auf:


Ich kann mit ganz wenig auskommen
Mein Freund ist echt lieb zu mir auch wenn ich nörgele
Ich muss nicht im Bett lesen
Ich weiß im Dunkeln genau wo was ist
Ich kann mich am Auto umziehen
Schön wenn die Handtücher trocken sind
Gut, dass mein Auto so groß ist - ich kann überall was drüber hängen
Yoga - noch schöner sich zu bewegen nach der Nacht
Schminken-was solls habe ja keinen Spiegel und in der Dusche ist alles beschlagen
( einmal in der Toilette habe ich gedacht: „wer ist das denn“, als ich mein Gesicht im Spiegel sah)
Die Pfauenfamilie spaziert vorbei
Ein kleines Fröschlein residiert in einer kleinen Falte am Zelteingang
Ich sage meinem Körper ich muss nachts nicht auf WC und muss nicht auf WC
Ich bin erstaunt, wie fein und gestriegelt andere Leute aus dem Zelt kommen
Ich bin doch lieber im Camp bei den Leuten als in einem Hotel
Ich suche im Schlafanzug mit Handtuch unterm Arm eine freie Dusche und fühle mich gut
Ich habe Angst mich in der Dusche einzuschließen und dusche doch jeden morgen voller Genuß mit offener Tür
Ich habe einiges Geschick im Hose hochkremeln und umziehen ohne nasse Füße und Socken zu bekomen entwickelt (Gras war immer nass)
Und in diesem Jahr haben wir ein Zimmer 🙂


Ist bestimmt auch schön.


Ich freue mich schon riesig

 

Ich kann nicht zelten - Ist das wahr?

Jorinde

Ich kann sehr gut zelten, weil es wunderschöne Zeltplätze am Wasser und rund um den See gibt (letztes Jahr Mücken-frei!), Plätze, an denen man sich zurückziehen kann und welche, an denen man „mitten drin“ ist. Ich hab es sehr genossen, mal wieder in einem Zelt zu wohnen.

Mein Erfahrungsbericht/Feedback zum Summer Camp 2013

Niels

Ich möchte mich zu Anfangs nochmal zutiefst bei euch Allen bedanken. Ich finde es gigantisch, dass ihr eure Idee mit dem Summer Camp umgesetzt habt und somit immer mehr Leute die Möglichkeit gebt, sich aus ihrem mehr oder weniger tiefen Leiden herauszuschälen und sich ein immer schöneres Leben ermöglichen zu können. Dafür bin euch zutiefst dankbar. Und äußerst dankbar bin ich, dass ich von euch das Stipendium bekommen habe.

Für mich war das Camp ein wunderschönes Erlebnis.

Mein Fazit ist einfach mal so zu formulieren:
Das Summer Camp war eine wunderbare Erfahrung. Es hat mir mehr als gedacht geholfen, um noch tiefer in die Work einzusteigen. Ich habe einige richtig tolle Erkenntnisse für mich gewonnen.
Ich konnte mir im Summer Camp echt richtig gut weiterhelfen und habe einige Gedanken gefunden, die mir nie bewusst waren und bei mir richtig viel Schmerz und Weinerlichkeit verursacht haben.
Es war einfach wunderschön, bewegend, voller Gefühle und voller neuer Freundschaften. Dass ihr mir diese Zeit ermöglicht habt ( natürlich habe ich mir das auch selbst) , bin ich euch total dankbar.

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